Wie entdeckt man Brustkrebs?

Etwa jede dritte Frau tastet den Knoten in ihrer Brust selbst. Vielleicht war das auch bei Deiner Mutter so. Brustkrebs wird ansonsten mit speziellen apparativen Untersuchungen zur Früherkennung diagnosiziert. Dazu gehört vor allem das Röntgen (Mammographie), der Brust-Ultraschall (Sonographie) sowie die Magnet-Resonanz-Tomographie (Mamma-MRT). Mehr zur Bedeutung dieser Verfahren findest Du auf der Homepage von mamazone

Ergibt sich bei diesen Untersuchungen ein ernsthafter Verdacht auf einen bösartigen Tumor, entnimmt der Arzt eine kleine Gewebeprobe aus der Brust (Stanzbiopsie). Dabei wird unter örtlicher Betäubung ein Stückchen aus dem verdächtigen Knoten entnommen. Diese Probe wird in ein Labor geschickt, und unter dem Mikroskop kann der Spezialist für Gewebeuntersuchungen (Pathologe) dann sehen, ob Krebszellen vorhanden sind und welche Charaktereigenschaften sie haben. Anhand dieser Ergebnisse können die Ärzte nun einen auf Deine Mutter abgestimmten Behandlungsplan festlegen und gemeinsam mit ihr besprechen, welcher Behandlungsweg in ihrem Fall am sinnvollsten scheint. Denn: Jeder Tumor ist anders, und deshalb ist auch jede Therapie eine ganz individuelle Angelegenheit.